Therapie
Sich in Psychotherapie zu begeben, ist eine höchst individuelle Entscheidung, die vielerlei Gründe haben kann. Sie hier aufzuzählen macht wenig Sinn, denn einzig und allein entscheidend ist das ureigene Gefühl. Wer spürt, dass er feststeckt, keine Lebensfreude mehr hat, mit den Menschen um sich herum in Schwierigkeiten ist – kurz: wer das Gefühl hat, alleine nicht mehr weiter zu kommen, der entscheidet sich für einen Wegbegleiter. Schließlich wollen wir doch alle wieder unsere goldene Kugel in den Händen halten.
Ich begleite und berate Einzelpersonen, Paare und Familien. Die Basis meiner Arbeit ist dabei die systemische Idee, auf der aufbauend, ich je nach Bedarf, auch andere Therapiemethoden anwende.

Systemische Therapie
Die systemische Therapie ist eine lösungs- und wandelorientierte Therapieform. Die Frage ist hier nicht: Wie ist eine Person? Sondern: Unter welchen Bedingungen neigt ein Mensch dazu, eine Eigenschaft zu zeigen? Und: Wie sähen die Bedingungen aus, unter denen das andere, gewünschte Verhalten eintritt?

Methodik
Vor diesem Hintergrund arbeite ich mit meinen Klienten. Und schon die Erkenntnis, dass Schwierigkeiten im System entstehen und nicht im Einzelnen, hat meist eine heilende Wirkung. Von ‚Schuld’ wird hier nie die Rede sein, es geht stattdessen um ‚Verantwortung’ - in unterschiedlichen Abstufungen. Belastendes kann abgegeben werden, neue Beziehungs- und Kommunikationsmuster gefunden. Und immer im Fokus: Lösungsorientierung, Wertschätzung und der absolute Glaube an das Potenzial des Klienten.

Zukunft braucht Herkunft
Ernsthafte und dauerhafte Probleme haben ihren Ursprung oft im Familiensystem. Unbewusst wurden ungelöste Konflikte oder nicht verheilte Verletzungen eines anderen Familienmitglieds mit dem eigenen Leben verstrickt. Über Generationen hinweg bestimmen die Kommunikationsmuster und Glaubenssätze unserer Herkunftsfamilie die Art und Weise, wie wir uns auf das Leben einlassen können. Diese Verstrickungen gilt es zu erkennen und zu lösen.

Um das System bestmöglich ausleuchten zu können, arbeite ich mit ‚Skulpturen’, einer Methode, die Bert Hellinger als ‚Aufstellungen’ populär gemacht hat – zweifelsohne ein großer Verdienst. Dennoch distanziere ich mich von der dogmatischen Sichtweise Hellingers. Ich nutze die Aufstellungsarbeit, um Verstrickungen und alte Lasten deutlich zu machen und aufzulösen. Dies ist übrigens auch in der Einzelarbeit mit Hilfe von Symbolen möglich.

Genauso eignet sich die Skulpturarbeit auch für die Aufdeckung von Kommunikationsmustern in Teamstrukturen und sogar für die Tragfähigkeit von immateriellen Projekten, wie zum Beispiel Drehbücher.


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